Totalschaden

Ein Totalschaden liegt vor, wenn die Wiederherstellung des beschädigten Fahrzeuges entweder technisch nicht möglich (technischer Totalschaden) oder unwirtschaftlich ist (wirtschaftlicher Totalschaden).

Der Geschädigte erhält dann seinen Anspruch in Form von Geldersatz.

Wie bereits erwähnt, ist ein Technischer Totalschaden eingetreten, wenn das Fahrzeug völlig zerstört wurde bzw. eine Reparatur aus technischen Gründen unmöglich ist.

Der wirtschaftliche Totalschaden dagegen zielt auf reine wirtschaftliche Überlegungen ab. Das ist der Fall, wenn die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert abzüglich Restwert kleiner ist, als die notwendigen Reparaturkosten plus Wertminderung.

In der Regel spricht man bereits von einem wirtschaftlichen Totalschaden, wenn die Kosten der Instandsetzung 70% des Fahrzeugwertes vor dem Unfall übersteigen.

Risikopositionen bei einer Reparatur müssen teilweise einkalkuliert werden. Der Kauf eines Ersatzfahrzeuges ist dann oftmals kostengünstiger.

Von einem unechten Totalschaden spricht man, wenn dem Geschädigten die Reparatur nicht zugemutet werden kann, obwohl die Summe aus Minderwert und Reparaturkosten geringer ist als die Differenz zwischen Wiederbeschaffung und Restwert. Dies trifft bei Neuwagen zu. Hier wird auf Neukaufbasis abgerechnet.

Die speziellen Voraussetzungen sollten mit ihren Anwalt besprochen werden.

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